Mittwoch, 14. Oktober 2009

Roadtrip I

Um die Gegend um Curitiba etwas kennen zu lernen, haben wir uns für 4 Tage ein Auto gemietet und einen kleinen Roadtrip (Christian und Seppel kennen das ja bereits) gemacht. Etwa eine halbe Stunde nachdem wir los gefahren sind, hatten wir einen kleinen Unfall! Beim abbiegen hat uns ein ziemlich großer LKW gestreift und uns den Kotflügel zerdrückt - wir waren nicht schuld, aber der Fahrer hatte natürlich keine Versicherung - mal sehn wie das ausgeht. Da der Schaden nicht allzu groß war und die Fahrtüchtigkeit unseres kleinen Chevrolet Celta nicht eingeschränkt wurde, konnten wir zum Glück unseren Trip fortsetzen und fuhren zunächst Richtung Küste nach Paranaguá und dann an der Küste entlang nach Süden bis nach Blumenau. Zufälliger Weise war hier noch Oktoberfest - eine Tradition, die von den vielen deutschen Siedlern in dieser Region sehr intensiv ausgelebt wird. Nachdem wir glücklicherweise in der völlig ausgebuchten Stadt noch ein Zimmer bekommen haben und so an unserem ersten Oktoberfest teilnehmen konnten, fuhren wir über das Landesinnere zurück nach Curitiba. Die ganzen Autofahrten glichen einer Rallye, da es meistens über unbefestigte, durchnässte Straßen ging, auf denen wir das ein oder andere mal fast stecken geblieben sind. Siehe Karte und Video am Ende des Posts.

Theresa mit Kokosnuss im Dschungel


Bucht von Paranágua


kleiner Laden in Antonina mit Baianas (Holzfiguren, die aus dem Fenster schauen - keine Ahnung wozu man so etwas braucht)


Früchte-Frühstück am Praia Grande


ziemlich große Wellen,...


... gegen die selbst der stärkste Mann nicht standhalten kann


neues Küchenutensil mit großem Messer schnitzen


unser erstes Oktoberfest in Blumenau


abenteuerliche Hängebrücke

Video:



reißende Flüsse durch die vielen Niederschläge in der letzten Zeit


oft wird der Regenwald (hinten) abgeholzt um schnell und gerade wachsende Fichten und Eukalyptus (rechts) anzubauen



Primeira Viagem auf einer größeren Karte anzeigen

Sushi

In Brasilien gibt es sehr viele Japaner und dementsprechend auch sehr viel leckeres Sushi für wenig Geld. Etwa 10 Reais (4 Euro) bezahlt man für all you can eat. Aber selber machen macht auch Spaß und da Curitiba in der nähe der Atlantikküste liegt, gibt es auch überall frischen Fisch.

Stephan macht Sushi


Theresa isst Sushi

Dienstag, 13. Oktober 2009

Emily's Flat Hotel

Die bequemste (und preislich moderate) Variante in Curitiba für ein halbes Jahr zu Wohnen, ist sich in ein so genanntes Flat Hotel einzumieten. Flat Hotel bedeutet, wie der Name es bereits impliziert, eine Mischung aus Wohnung und Hotel. Für 1100 Reais (400 Euro) monatlich bekommen wir eine kleine, möblierte 2 Zimmer-Wohnung im Stadtzentrum mit Porteiro (Portier), täglich sauber machen und sogar abwaschen. Die Wohnung ist sehr einfach, aber völlig ok. Einziger Nachteil: sie liegt im Suiterang, was sich allerdings, wenn es in den nächsten Monaten richtig heiß wird, auch als Vorteil herausstellen kann.

Wohnzimmer (sogar mit TV, riesiger Couch und Gemälde)

Theresa "arbeitet" irgendwas

Schlafzimmer mit typisch brasilianischen, sehr instabilen Bett (quietscht und fällt hin und wieder auseinander - deshalb sind auch die kleinen Schränke davor geschoben)


Klo und typische Elektroschocker-Dusche


kleine, mittlerweile gut ausgerüstete Küche