Kürzlich haben wir Marcus und Stefan kennen gelernt. Beide sind Brasilianer mit deutscher Abstammung und können daher auch wirklich sehr gut deutsch - macht Kommunikation sehr einfach, aber hindert mich etwas portugiesisch zu sprechen... Auf jeden Fall haben wir gute Freunde gewonnen mit denen wir in den letzten Tagen unsere Freizeit verbracht haben.
Gestern haben wir so mit Marcus und seiner Frau Camila eine Wanderung durch den Dschungel (Nationalpark Marumbi) gemacht. Da man hier nicht einfach so durch den Wald laufen darf/kann gingen wir auf einem Teil des alten Dschungelpfades, der Curitiba mit der Küste verband bevor es die Eisenbahnstrecke (eine der wenigen in Brasilien) gab. So dichter, ursprünglicher Regenwald ist schon etwas sehr besonderes und es hat sich gelohnt um 5 Uhr aufzustehen, was auch wirklich notwendig war, denn für die 17 km haben wir gute 8 Stunden gebraucht!!!
Video:
Marcus mit ungiftiger Grasschlange - glaubt er...
Marcus: das Wasser kann man trinken und man kann auch drin baden
Pause mit Obst und Keksen
manchmal war der Pfad recht zugewachsen - verlaufen kann man sich trotzdem nicht, denn durch den Wald würde man einfach nicht durchkommen
in Deutschland ist ein Baum eine einzige Pflanze, hier in Brasilien sind es dutzende - vor allem rot blühende Bromelien wuchern an jedem Stamm
am Ende des Trips haben wir etwas abgekürzt (Camila war ganz schön fertig) und da ging es auch über solche Brücken... (den Zug hört man in der Regel allerdings schon 10 Minuten bevor er da ist)
Chillen beim Warten auf den Zug um wieder zurück nach Curitiba zu kommen
unser nächstes Ziel ist der höchste Berg der Region - Olimpo - da kann man auch klettern, aber wir werden wohl erst mal so drauf gehen
Bahnstation von Marumbi - Überbleibsel aus Kolonialzeiten
Camila und Marcus
eine Bahnstrecke durch wirklich unwegsames Gelände...
Da ging es lang:
Parque Marumbi auf einer größeren Karte anzeigen







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